MODELLE

Roadster MF30 mit klassischen Speichenrädern

Der MF30 ist das erste von Wiesmann produzierte Serienmodell und zählt zu den klassischen Roadstern, ist somit ein offener Zweisitzer mit Faltdach. Das Fahrgestell besteht aus einem mit Aluminium beplankten feuerverzinkten Stahl-Gitterrohrrahmen, die Karosserie aus einem glasfaserverstärkten Verbundwerkstoff. Der Motor ist der Reihensechszylinder M54B30 von BMW mit 2979 cm3 und einer Nennleistung von 170 kW (231 PS). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h bei 5,9 s. Das Fahrzeug ist 3,86 m lang, 1,75 m breit sowie 1,16 m hoch und hat leer eine Masse von 1080 kg.

Roadster MF3

Der MF3 besitzt das gleiche Chassis wie der MF30 und ist dessen Fortentwicklung mit einer größeren und stärkeren Motorvariante. Es handelt sich um den Reihensechszylinder S54 von BMW, ursprünglich bekannt aus dem M3 (E46). Er hat einen Hubraum von 3246 cm3 und die Nennleistung liegt bei 252 kW (343 PS). Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt bei 4,9 s, die Höchstgeschwindigkeit bei 255 km/h. Die Abmessungen entsprechen denen des Modells MF30, allerdings ist das Fahrzeug mit nun 1180 kg rund 100 kg schwerer. Der Roadster MF3 besitzt serienmäßig ein 5-Gang-Schaltgetriebe, 6 Gänge und ein sequenzielles Getriebe waren optional erhältlich.

Roadster MF4

Der Roadster MF4 wurde auf dem Genfer Autosalon 2009 vorgestellt und wurde anfangs mit einem BMW-V8-Motor des GT MF4 ausgestattet. Hubraum (4799 cm3) und Nennleistung (270 kW, 367 PS) sind mit diesem identisch und auch die daraus folgenden Werte für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h (4,6 s) sowie die Höchstgeschwindigkeit (290 km/h). Das Fahrzeug ist 4,24 m lang, 1,88 m breit sowie 1,23 m hoch und hat ein Leergewicht von 1316 kg. Ab Ende 2010 wurde der Roadster MF4 mit einem BMW V8-Biturbo ausgeliefert (300 kW/407 PS), der aus dem 750i/650i/550i bekannt war. Damit erreicht der Sportwagen eine Höchstgeschwindigkeit von 291 km/h und eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 4,6 s. Das Leergewicht beträgt 1390 kg. Er wurde auch als leistungsstärkere Variante MF4-S mit nur 3999 cm3 und einer Nennleistung von 309 kW (420 PS) produziert. Seine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt bei 4,1 s, die Höchstgeschwindigkeit bei 300 km/h. In Kombination mit dem S-Motor gibt es ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DKG). Die Abmessungen entsprechen denen des Grundmodells, jedoch liegt das Leergewicht bei nur 1310 kg.

GT MF4

Nach zwölf Jahren Bau ausschließlich offener Fahrzeuge wurde 2003 auf der IAA erstmals ein geschlossenes Modell vorgestellt. Der GT MF4 ist ein Coupé mit zwei Sitzen, das sich in Design, Rahmen und Motorisierung von den Roadstern unterschied. Der GT wurde auf Basis des Sondermodells „Wiesmann-Renn-GT” entwickelt. Das Chassis ist ein nur 110 kg schwerer Aluminium-Monocoque, die Karosserie besteht aus glasfaserverstärktem Verbundwerkstoff. Als Motor wurde in den ersten Jahren der V8-Motor N62B48 von BMW mit einem Hubraum von 4799 cm3 und einer Nennleistung von 270 kW (367 PS) verwendet. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 290 km/h, die Beschleunigung 0 auf 100 km/h bei 4,6 s. Ab 2010 wurde der Wiesmann GT MF4 mit einem BMW V8-Biturbo ausgeliefert (300 kW/407 PS) der auch im 750i/650i/550i eingesetzt ist. Damit erreicht der Sportwagen eine Höchstgeschwindigkeit von 291 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,6 s. Das nur 1385 kg schwere Fahrzeug ist 4,23 m lang, 1,85 m breit und 1,19 m hoch.

GT MF4-S

Ab 2010 wurde der GT MF4-S mit einem größeren Motor angeboten. Dieser entspricht dem Motor des Roadster MF4-S, er hat 420 PS und einen Hubraum von 3999 cm3. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt der Wagen 4,4 Sekunden. Außerdem unterscheidet er sich im Außendesign: Die Blinker an der Front sind nun in das Abblendlicht integriert, an der Front hat er eine Spoilerlippe und am Heck besitzt der Wagen nun einen ausfahrbaren Flügel. In Kombination mit dem S-Motor gibt es ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DKG). Der GT MF4-S wiegt 1310 kg und ist damit 75 kg leichter als der GT MF4.

GT MF5

Zur IAA 2007 wurde der GT MF5 mit dem aus dem damaligen M5 und M6 bekannten Fünfliter-V10-Motor (S85) und 373 kW (507 PS) vorgestellt. Heute hat er den BMW-V8-Twinturbo-Motor mit einem Hubraum von 4,4 Litern und einer Nennleistung von 408 kW (555 PS). Zum GT MF5 gab es ein automatisiertes Siebengang-Schaltgetriebe (SMG) aus dem M5 und dem M6 mit Schaltwippen.

Roadster MF5

Der Roadster MF5 ist die „offene Version” des GT MF5. Er hat den aus dem BMW X5 M und BMW X6 M bekannten, V8-Twinturbo-Motor mit einem Hubraum von 4,4 Litern und einer Nennleistung 408 kW (555 PS) (N63). Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt er 3,9 Sekunden. Zu Beginn der Produktion gab es eine "limitierte" Auflage, die auf dem legendären BMW 5 Liter-V10-Triebwerk (S85) aus dem M5 (E60) und M6 (E63) aufbaute, bevor es durch den V8-Twinturbo-Motor (N63) ersetzt wurden, nachdem BMW die Produktion einstellte. Ursprünglich waren 35 Einheiten der V10-Version geplant, wovon am Ende aber nur 33 gebaut wurden.

Designstudie des Wiesmann Spyder

Auf dem Genfer Autosalon 2012 zeigte Wiesmann die Designstudie des Wiesmann Spyder. Der Wiesmann Spyder wird von einem 309 kW (420 PS) starken Motor aus dem BMW M3 angetrieben. Das Fahrzeug beschleunigt in weniger als vier Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h.



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